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Einen schönen Text zum Thema Emails verschicken
finden Sie auch unter http://www.frauen-ans-netz.de/praxiskurs/
3.3 Mail
Mail ist der älteste und wohl noch immer meist genutzte
Dienst des Internets. Mittlerweile mutet es nicht mehr spektakulär
an, elektronische Briefe binnen Minuten um die Welt zu schicken.
Der Vorteil gegenüber einem Fax ist, daß ich immer
nur Ortstarif zahle (da ich die Nachricht nur bei meinem Provider
abliefere und sie von dort aus sich ihren Weg sucht - wie Webseiten)
und daß ich auch Dateien per E-Mail verschicken kann, die
die Empfängerin dann weiterverarbeiten kann.
3.3.1 E-Mail-Adressen
Ihre eigene E-Mail-Adresse wird automatisch, wenn Sie eine Mail
schreiben als Absenderadresse eingefügt. Ihre E-Mail-Adresse
besteht (wie alle anderen E-Mail-Adressen auch) aus 2 Teilen:
Ihrem Benutzerinnen-Name und der Adresse Ihres Computers, bzw.
Ihres Providers. Wenn Ihr Computer direkt und permanent im Internet
ist, hat er ja eine eigene IP-Adresse und Domain, also einen eigenen
Namen. Dies dürfte für Sie in der Regel allerdings nicht
zutreffen. Normalfall ist, daß wir von zu hause aus einen
Providercomputer anrufen. Bei dem Vertrag mit dem Provider konnten
Sie sich einen Nutzerinnen-Namen aussuchen (oder haben evt. einen
zugewiesen bekommen). Eine E-Mail-Adresse hat immer ein @ sonst
ist es keine! Der Klammeraffe (@ auf der Tastatur ALT-GR + Q)
trennt Ihren Benutzerinnen-Namen von dem Namen und der Adresse
ihres Heimatcomputers (also Ihres Providers).
nora.b@ipn-b.de
nbugdoll@zedat.fu-berlin.de
n.bugdoll@link-m.de
ebugdoll@aol.com
Der rote Teil vor dem @ ist der UserInnen-Name. Der Name, den
Sie auch angeben, wenn Sie sich dem Providercomputer zu erkennen
geben (=einloggen), bzw. den Sie Ihrer Software einmal eingegeben
haben. Auf das was nach dem @ kommt, haben Sie keinen Einfluß.
Es ist Name und Adresse Ihres Providercomputers. Im Falle der
Beispiele haben alle UserInnen-Namen mit dem realen Namen der
Person etwas zu tun, in der Regel bleibt aber die Wahl des Namens
Ihnen überlassen - sie könnten sich auch Goofy nennen,
vorausgesetzt diesen Namen gibt es bei Ihrem Provider nicht schon
(was sich bei aol langsam zum Problem erweist :-) )
Sie haben auch die Möglichkeit, eine E-Mail-Adresse unabhängig
von Ihrem Provider zu bekommen. Es gibt eine Unmenge von Anbietern,
die kostenlose E-Mail-Adressen zur Verfügung stellen. Auch
hier ist Ihnen der hintere Teil der Adresse vorgeben. Sie rufen
dann einfach Ihre E-Mails nicht von Ihrem Provider ab, sondern
von einem anderen Internetrechner. Entsprechend der Funktionsweise
des Internets wählen Sie sich wie gewohnt bei Ihrem Provider
ein und starten dann mit Ihrem Email-Programm die Abfrage Ihres
Email-Accounts, auf dem anderen Rechner. Wenn Sie mehr dazu wissen
möchten, woher sie überall eine Emailadresse erhalten
können, finden Sie in der Rubrik
Email noch einen Schaubild dazu.
Da diese Lösung voraussetzt, daß sie ein Email-Programm
verwenden, was also heißt, daß Sie immer nur von Ihrem
Rechner zu Hause die Emails abfragen könnten. Deswegen sind
der Großteil dieser Angebote heutzutage weborientiert. Das
heißt, sie schauen mit dem Browser eine bestimmte Webseite
an und werden dort mittels Links zu Ihrem persönlichem Postfach
geführt (welches mit einem Paßwort versehen ist), dessen
Inhalt sie als Webseiten dargestellt bekommen. Der Vorteil dieser
Lösung liegt darin, daß Sie auf diese Weise von überall
auf der Welt, wann immer Sie Zugang zum Internet und einem Browser
haben (z.B. Internetcafé oder öffentliche Terminals)
Ihre Mail lesen können.
3.3.2 E-Mails schreiben und empfangen
Wenn ich eine E-Mail verschicken will, muß ich dem verwendeten
Programm die EmpfängerInnen-Adresse angeben. Diese muß
mir bekannt sein. Danach folgt ein Betreff (subject). Diese Zeile
ist nach Möglichkeit immer mit dem Briefbetreff auszufüllen,
da die Empfängerin in Ihrem Postfach nur die Absenderin und
den Betreff der Nachricht angezeigt bekommt. Heutzutage kann man
in E-Mails nicht nur blanken Text sondern auch Formatierungen,
Grafiken und Verweise verschicken. Lesen Sie näheres dazu
in der Rubrik Email.
Das wichtige beim Empfangen der Emails ist, dass ich immer erst
nachsehen muss, ob ich Post habe - also quasi zum Briefkasten
gehen muss. Die E-Mail Nachricht kommt nicht von alleine zu mir
auf den Computer. Ich muss das Emailprogramm starten und auf neue
Nachrichten beim Provider prüfen lassen (zum Beispiel Knop
Senden und Empfangen bei Outlook). Bei AOL gilt dies nicht, da
Sie dort im Postoffice-Bereihc gleich automatisch in Ihren Briefkasten
hineinsehen. Auch bei WEbmailanbietern ist es ähnlich: Wenn
Sie schon z.b. http://www.gmx.de aufrufen, gehen Sie zum Briefkasten
damit und sehen hinein.
Das Wort Netikette setzt sich aus "Netz" und "Etikette"
zusammen. Es ist eine Art Knigge für das Internet und andere
Netze.
Gerade
mit E-Mails kann man sich heute sehr leicht ins Fettnäpfchen
setzten und deswegen bespreche ich hier die wichtigsten Verhaltensregeln.
Eine längere Version der Netikette finden Sie
auch hier.
- Bitte beachten Sie, daß es sehr ärgerlich ist,
wenn man ungefragt, eine große Datei per E-Mail zugeschickt
bekommt, da dies ja dem Empfänger (Telefon-)Kosten verursacht.
Außerdem können per Email empfangen Dateien immer
auch Viren beinhalten. Deswegen: Verschicken Sie Dateien
nur nach Abfrage Stellen Sie vor allem sicher, daß
die Zielperson auch das benötigte Programm (in der richtigen
Version!) besitzt, um die Datei lesen zu können. Und:Packen
Sie Dateien vor dem Versenden! Näheres
zum Versenden von Dateien per Email finden Sie in der Rubrik
Email. Näheres zum
Packen von Dateien hier.
- Nutzen Sie die neuen Funktionen, wie Grafiken in die Email
einzubinden und Email-"Briefpapier" zu verwenden,
mit Umsicht. Wenn Sie bei dem Mailprogramm Outlook beispielsweise
eines dieser Briefpapiere mit integrierter Grafik für Ihre
Emails verwenden, sieht nur ein kleiner Prozentsatz Ihrer EmpfängerInnen
die Email auch tatsächlich so, wie Sie sie designen.
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